Portrait

Die Schweizerische Vereinigung für Verkehrspsychologie VfV wurde 1986 gegründet und verfolgt folgende zwei Hauptziele:

  • Förderung der Verkehrspsychologie in Forschung und Praxis

  • Vermittlung der entsprechenden Kenntnisse in der Öffentlichkeit, bei Behörden und an Hochschulen

Die VfV setzt sich aus Psychologen zusammen, die an Hochschulen, bei privaten Instituten oder Fachorganisationen beschäftigt sind und unter anderem das Verhalten des Menschen im Verkehr (Strasse, Schiene, Wasser, Luft) behandeln. Ähnlich wie im benachbarten Ausland bearbeitet der Verband in koordinierendem Sinne verkehrspsychologische Probleme der Aus- und Weiterbildung sowie der Nachschulung von Verkehrsteilnehmern. Ferner stehen Verkehrserziehung, Fahrtauglichkeitsdiagnostik, persönliche Weiterbildung und internationale Fachkontakte auf dem Arbeitsprogramm. Schliesslich will die VfV dazu beitragen, Hemmschwellen gegenüber Massnahmen zur Hebung der Verkehrssicherheit abzubauen und zu psychologischen Aspekten bei der Erstellung von Rechtsgrundlagen im Strassenverkehr Stellung beziehen. Vom Wirken des Vereins sollen nicht nur Behörden und Institutionen, die sich mit Verkehrsfragen beschäftigen, Nutzen ziehen, sondern vor allem die Verkehrsteilnehmer selbst.

Von den Mitgliedern werden in eigener Regie und vom Verein initiierte Forschungs- und Ausbildungsprojekte bearbeitet; so zum Beispiel Probleme der Senioren im Strassenverkehr, die Analyse des Zusammenhangs zwischen Drogen und Fahrerverhalten, die Weiterentwicklung von Verfahren zur Fahreignungsdiagnostik, die Erstellung von Programmen zur Nachschulung auffälliger Lenker oder Kurse für Studenten in Verkehrspsychologie. Ausserdem ist die VfV massgeblich an der Gründung des europäischen Verbandes von Verkehrspsychologen (EUROPSYT) beteiligt.